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>> Die Toxizität von Quecksilber

||\/\ Methyl-Quecksilber gilt als eines der aktivsten und gefährlichsten Gifte für den Menschen, weil es mühelos jegliche Schutzbarrieren des Organismus durchdringt. Es ist um ein Vielfaches toxischer als das anorganische (metallische) Quecksilber. Da die Fische leider keine Möglichkeit haben, die Aufnahme zu verweigern, nehmen sie es zwangsläufig mit der Nahrung auf. Auch können sie das Methyl-Hg nicht wieder ausscheiden, vielmehr akkumuliert es in ihrem Muskelgewebe.

Die Giftigkeit des Quecksilbers hängt sehr stark von der Art seiner chemischen Bindung und der Art der Aufnahme durch den Organismus ab.

Metallisches Quecksilber, über die Verdauungsorgane aufgenommen, ist praktisch ungiftig, dagegen sind eingeatmete Quecksilberdämpfe ab einer bestimmten Konzentration, deren Höhe von der Aufnahmedauer abhängt, extrem gefährlich.

Am weitaus giftigsten bzw. biologisch aktivsten ist Quecksilber in metallorganischer Bindung HG (II). Zu den speziellen Gefahren einer solchen Methyl-Quecksilbervergiftung gehört die lange Latenzzeit. Anders als bei Vergiftungen durch anorganische Quecksilberverbindungen vergehen bis zum Einsetzen der Symptome Wochen oder Monate, wodurch ein falsches Gefühl der Sicherheit erzeugt wird und wertvolle Zeit für die Therapie verlorengeht. Leider gibt es viele traurige Beispiele dafür.

 

last update: Sonntag, 30. August 2009