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>> Speziesanalytik - was ist das?

Schwerpunkte des Labors:

Die Speziesanalytik befasst sich mit der Analyse der "verschiedener Arten" (Spezies, engl. Species) eines Elements, wobei die unterschiedlichen Bindungsformen und Oxidationsstufen berücksichtigt werden, sowie die Art der Verbindung, in der das Element vorliegt.

Mit den gängigen Standardmethoden wird lediglich der Gesamtgehalt eines Elements nachgewiesen. Bei Schwermetallen, wie Quecksilber, Blei, Zinn, Arsen etc. ist allerdings eine Differenzierung der verschiedenen Arten angebracht, da diese ganz unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und somit auch ganz unterschiedliche Gefahrenpotentiale für die menschliche Gesundheit darstellen. Metallisches Quecksilber ist z.B. weitaus weniger toxisch als das organische Methyl-Quecksilber. (Weitere Informationen >>Quecksilber-Net)

Die Notwenigkeit geeigneter Analysemethoden für die Elementspeziesanalytik wurde inzwischen erkannt. Mittelerweile gibt es sogar einen Gefahrengrenzwert für Methyl-Quecksilber, festgelegt von der EPA (Environmental Protection Agency) auf 0,1 Mikrogramm pro kg Körpergewicht täglich.

Das Verfahren im Labor für Speciesanalytik - aufgebaut nach dem Prinzip der Kopplung von HPLC-CV AAS - wurde von Cheikh Diallo im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule Niederrhein, Krefeld entwickelt und ist seit dem Jahr 2001 im Einsatz. Es handelt sich um eine äußerst zuverlässige Untersuchungsmethode mit hoher Empfindlichkeit und Reproduzierbarkeit.

Die Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Umweltchemie sind vielfältig und erstrecken sich von der Trinkwasser- und Abwasserüberwachung über die Untersuchung von Sonder- und Deponiemüll, bis hin zur Methyl-Quecksilberbestimmung in Sedimenten und Böden. Nicht zuletzt ist die Methode natürlich für die Lebensmittelüberwachung geeignet, insbesondere für die Bestimmung von Methyl-Quecksilber in Fisch, Fischprodukten, Zitrusfrüchten.

 

last update: Sonntag, 30. August 2009