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>> Die Entstehung von Methylquecksilber (HgII)

||\/\ Das chemische Element Quecksilber (Hg) ist das einzige Metall, das bei Raumtemperatur und normalen Druckverhältnissen flüssig ist. Im flüssigen Zustand erscheint es, aufgrund seiner hohen Oberflächenspannung, in einzelnen Tröpfchen. Quecksilber besitzt wie jedes andere Metall die Eigenschaft der elektrischen Leitfähigkeit. Aufgrund seiner Flüchtigkeit wird Quecksilber weltweit über die Erdatmosphäre transportiert.Auf natürlichem Wege - durch Verwitterung und Vulkanismus - werden weltweit ca. 40.000 Tonnen Quecksilber vom Wasser und der Atmosphäre aufgenommen.Weiterhin werden aus natürlich vorkommenden Erzen global ca. 10.000 Tonnen metallisches Quecksilber für industrielle Zwecke hergestellt, und man schätzt, dass etwa ein Drittel davon ins Wasser oder in die Atmosphäre gelangt.

Metallisches (anorganisches) Quecksilber ist für die menschliche Gesundheit nicht annähernd so schädlich wie Quecksilberdämpfe oder organische Quecksilberverbindungen.

Gelangt das relativ harmlose metallische Quecksilber jedoch in ein Gewässer, wird es von Mikroorganismen in hochgiftiges organisches Methyl-Quecksilber umgewandelt. Diese Substanz wird nun von den Fischen aufgenommen und findet so ihren Weg in die menschliche Nahrungskette.

Doch das ist noch längst nicht alles. Das Methyl-Quecksilber wird nämlich nicht ausgeschieden, vielmehr reichert es sich im Muskelgewebe zu immer höheren Konzentrationen an. Diese Tatsache bedeutet zwangsläufig, dass mit der Größe und der Lebensdauer eines Fisches auch dessen potentieller Gehalt an Methyl-Quecksilber steigt. Der Verzehr von beliebten großen Seefischen wie z.B. Haifisch- oder Thunfischprodukten sollte daher wohl überlegt sein.

 

 

last update: Sonntag, 30. August 2009